Einfachmodus oder Mehrmodus? Wir erklären die wichtigsten Unterschiede.
- CM

- 4. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Bei der Wahl der Glasfasertechnologie stoßen Sie möglicherweise auf zwei Haupttypen von Glasfasern: Monomode (SMF) und Multimode (MMF). Obwohl beide zur Datenübertragung dienen, unterscheiden sich ihre Anwendungen und Parameter erheblich.
Monomode-Faser (Single Mode Fiber)
Funktionsweise: Sie überträgt einen einzigen Lichtstrahl, was das Phänomen der Dispersion (Signalstreuung) minimiert.
Anwendung: Ideal für die Datenübertragung über große Entfernungen (von mehreren bis zu Dutzenden von Kilometern) bei sehr hohen Geschwindigkeiten. Dies ist der Standard für den Bau von Backbone-Telekommunikationsnetzen, die Städte und Länder verbinden.
Vorteile: Höhere Bandbreite über weite Strecken.
Multimode-Faser (Multi Mode Fiber)
Funktionsweise: Sie überträgt gleichzeitig mehrere Lichtstrahlen, was die Entfernung, über die ein Signal ohne Verzerrung übertragen werden kann, begrenzt.
Anwendung: Wird am häufigsten für den Bau von Netzwerken über kurze Entfernungen verwendet, z. B. innerhalb von Gebäuden, auf Universitätscampus oder in Rechenzentren.
Vorteile: Geringere Kosten für Installation und Übertragungsgeräte.
Welche soll man wählen?
Die Wahl des richtigen Fasertyps hängt von den spezifischen Anforderungen des Projekts ab. Wenn Sie eine stabile und schnelle Verbindung über eine kurze Distanz benötigen, kann MMF eine optimale und wirtschaftliche Lösung sein. Für Fernverbindungen oder lange Strecken ist SMF der Standard.


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